Ankündigungen/Einladungen

Darmstadt, Schloss, Eingang mit TUD-Flaggen

Ankündigungen/Einladungen

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Zwischen Enklave und Vernetzung:
Kunstgeschichte an der TU Darmstadt

Online-Symposium zur Geschichte der Kunstgeschichte an der TU

Termin: Freitag, 29. Januar 2021, 09:15 bis 18:00 Uhr
Ort: online auf Zoom
Registrierungslink: https://tinyurl.com/enklave-vernetzung
Konzept und Durchführung: Prof. Dr. Christiane Salge und Lisa Beißwanger, in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Mode und Ästhetik
Weitere Informationen online: www.architektur.tu-darmstadt.de/enklave-vernetzung
Flyer
Anlässlich des Symposiums wird eine Projektwebseite online gehen, die sich derzeit im Aufbau befindet: www.architektur.tu-darmstadt.de/150-jahre-kunstgeschichte

mehr zum Symposium
Unter dem Leitthema „Zwischen Enklave und Vernetzung: Kunstgeschichte an der TU Darmstadt“ werden zehn Beiträge unterschiedliche Facetten der 150-jährigen Geschichte der Darmstädter Kunstgeschichte beleuchten. Als Geisteswissenschaft an einer Technischen Universität hat die Kunstgeschichte einen Sonderstatus, sie oszilliert zwischen eigenständiger Disziplin und Hilfswissenschaft. Die beiden heutigen kunsthistorischen Professuren der TU Darmstadt bilden zudem kein gemeinsames Institut, sondern gehören unterschiedlichen Fachbereichen an. Der Begriff der ‚kunsthistorischen Enklave' trifft also gleich in zweifacher Hinsicht zu. Gerade deshalb, so die These des Symposiums, ist die Untersuchung von Netzwerken, Kooperationen und Kontexten von besonderem Interesse.

Das Online-Symposium beschließt das einjährige Forschungsprojekt „150 Jahre Kunstgeschichte an der TU Darmstadt“, eine Kooperation der beiden aktuellen kunsthistorischen Lehrstuhlinhaber*innen, Prof. Dr. Christiane Salge (Fachgebiet Architektur- und Kunstgeschichte, Fachbereich Architektur) und Prof. Dr. Alexandra Karentzos (Arbeitsbereich Mode und Ästhetik, Fachbereich Humanwissenschaften), mit Lisa Beißwanger als Projektleiterin. Die Projektfinanzierung erfolgte durch QSL-Mittel der Technischen Universität Darmstadt. Derzeit findet eine Lehrveranstaltung zum Projekt statt, deren Ergebnisse in die geplante Projektwebseite einfließen.

Ein knapper historischer Einblick: 1869 wurde mit der Gründung der Polytechnischen Schule ein kunsthistorischer Lehrstuhl eingerichtet, der erste in Hessen, der seitdem dem Fachbereich Architektur angehört. Seine inhaltliche Ausgestaltung unterlag stetem Wandel und die Übergänge zwischen Kunstgeschichte, Baugeschichte und historisch informierter Entwurfslehre waren mitunter fließend. Seit den 1970er-Jahren erweitern eigenständige Professuren für klassische Archäologie und Baugeschichte/Bauforschung (später: Architekturtheorie) das Spektrum ‚historischer Grundlagen‘ am Fachbereich Architektur. Ebenfalls um 1970 bildete sich ein zweites Standbein für die Kunstgeschichte innerhalb der Hochschule heraus, um das neu eingeführte Studium für Gewerbelehrer*innen im chemisch-technischen Bereich (heute: BA-Studiengang Körperpflege) durch historische und ästhetische Inhalte zu ergänzen. Die Einrichtung einer Wella-Stiftungsdozentur (ab 1990) und -professur (ab 2007) ebnete hier den Weg für die seit 2016 bestehende reguläre Professur für Mode und Ästhetik.

Sichten 24

Ausstellung des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt

Zum ersten Mal online und erreichbar unter sichten24.de

Aufgrund der aktuellen Situation hat sich das Sichten24-Team dazu entschlossen, die Ausstellung im Wintersemester 2020/21 digital, in Form von einer Website stattfinden zu lassen. So soll der Grundgedanke der Ausstellung trotz der Corona-Pandemie fortgeführt werden.

Es wurde eine Plattform geschaffen, auf der die Arbeiten der Studierenden präsentiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Die Ausstellung geht thematisch auf die aktuelle Situation des digitalen Arbeitens/Studiums ein und bildet zugleich die 24/7 Erreichbarkeit und Verfügbarkeit der Seite ab.

sichten24.de bildet mit Arbeiten aus dem Wintersemester 2019/20 und dem Sommersemester 2020 zwei grundlegend verschiedene Semester ab. Im Winter fand das Studium im gewohnten Umfeld der Universität, der Arbeitssäle und der Kuhle statt, im Sommer von zuhause aus, über Videokonferenzen und in Jogginghose. Die eigenen vier Wände sind seitdem die Modellbauwerkstatt, der Esstisch in der WG-Küche ist das Zentrum des Home-Office und nach der Abgabe stößt man alleine zusammen an. Die neuen Herausforderungen beeinträchtigen die Qualität der Projekte keineswegs, sondern bringen in einer kreativen Auseinandersetzung oftmals unerwartete Ergebnisse und neue Darstellungsformate hervor, welche im traditionellen Unialltagkeinen Platz gefunden hätten. Wir freuen uns über die große Vielfalt der eingereichten Projekte, von Architektur über Städtebau hin zu gestalterischen Projekten und Forschungsarbeiten und laden Sie herzlich ein, die digitale Ausstellung anzusehen und die große Vielfalt wirken zu lassen.

„Sichten“, eine studentische Architektur-Ausstellung, findet seit 1997 am Fachbereich Architektur der Technischen Universität Darmstadt statt und ist mittlerweile über die regionalen Grenzen hinaus in Fachkreisen bekannt. Eine studentische Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Auswahl von herausragenden Leistungen der Fakultät aus dem jeweils vergangenen Jahr der Öffentlichkeit zu präsentieren. Jedes Jahr wechselt das Sichten-Team, und Studierende verschiedener Semester gruppieren sich, initiiert durch die Fachschaft, immer wieder neu. Inspiriert von den Vorschlägen der Fachgebiete und den Ideen des Kuratoren-Teams variiert das Projekt jedes Jahr in seiner inhaltlichen Ausrichtung und seiner formalen Umsetzung.

Viele Jahre war die selbstorganisierte Ausstellung in der Centralstation in der Darmstädter Innenstadt beheimatet. 2019 fand sie brachte ein Ortswechsel ins 806qm frischen Wind in die Ausstellung und auch dieses Jahr präsentiert sie in neuem Format die Arbeiten der Studierenden des Fachbereichs 15.