Die Freunde der TU Darmstadt danken Evonik Röhm
2012: Neues Pipettiersystem für das Clemens-Schöpf-Institut für Organische Chemie und Biochemie der TU Darmstadt
7.500 Euro von Evonik für den schnellen und zuverlässigen Transfer kleinster Flüssigkeitsmengen
Der Arbeitskreis von Professor Dr. Wolf-Dieter Fessner am Clemens-Schöpf-Institut für Organische Chemie und Biochemie der TUD beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Synthesemethoden im Gebiet der so genannten „Weißen Biotechnologie“, was die Nutzung von Enzymen für die umweltverträgliche Synthese von chiralen Feinchemikalien und biologischen Wirkstoffen zum Ziel hat.
Neuere Forschungsvorhaben sind auf die Optimierung der Enzyme für maßgeschneiderte Eigenschaften hin ausgerichtet, was mit Hilfe der Darwinschen Evolutionstheorie auch im Reagenzglas gelingt. Dafür werden Tausende von Enzymvarianten durch Mutagenese nach dem Zufallsprinzip erzeugt, aus denen dann leistungsfähigere Varianten mittels miniaturisierter Testsysteme ausgesucht werden.
Die Spende von Evonik, ein 96-Kanal-Pipettiersystem (PlateMaster96), das den schnellen und zuverlässigen Transfer kleinster Flüssigkeitsmengen zwischen Mikrotiterplatten ermöglicht, erlaubt uns eine Beschleunigung der Arbeitsschritte und erhebliche Effizienzsteigerung auf der Suche nach dem besten Katalysator. Das Gerät wird sowohl für aktuelle Forschungsarbeiten am Institut, als auch für die Lehre in unserem neuen Exzellenz-Master-Studiengang „Biomolecular Engineering“ eingesetzt.
2011: Sponsorengeld fließt in ein Massedurchflussmesser
Evonik unterstützt Ernst Berl Institut an der Technischen Universität Darmstadt mit 7.500 Euro.
Das Studententeam um Professor Dr. Markus Busch erforscht am Ernst Berl Institut für Technische und Makromolekulare Chemie das Material Polyethylen. Dieses findet unter anderem in Gegenständen des täglichen Gebrauchs, wie Folien und Tüten, aber auch im Medizinalbereich, als extrem dauerhafter Werkstoff – unter Witterungsbedingungen oder in Kombination mit anderen Monomeren als Fließverbesserer in Dieselkraftstoff – Verwendung.
Damit das zwölfköpfige Team weiterhin gut arbeiten kann, unterstützte Evonik als Freunde der Technischen Universität das Institut mit 7.500 Euro. Mit diesem Geld konnte der Fachbereich Chemie ein Massedurchflussmesser anschaffen.
Evonik Standortleiter Darmstadt/Weiterstadt Lothar Hoffmann und Presse-sprecherin Franziska Linne besuchten Professor Dr. Busch auf der Lichtwiese in Darmstadt, um sich vor Ort zu informieren. Sie erhielten Einblick in das imposante Hochdrucklabor, in dem der neue Massedurchflussmesser installiert wurde.
Das kleine Gerät hat es in sich: Damit lassen sich fluide Medien, wie etwa Ethylen, messen. An den Massedurchflussmesser ist ein Regelventil angeschlossen, so dass die durchflossene Menge – beziehungsweise Masse – nicht nur gemessen, sondern auch geregelt werden kann.